Wildwuchs eindämmen, Bürgerhilfe erwünscht


Stamm- und Stockaustriebe an Straßenbäumen, die in den Verkehrsraum ragen, stören nicht nur, sondern können auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Aufgrund von Kapazitätsengpässen beim zuständigen Dienstleister kann der reguläre Rückschnitt in diesem Jahr nicht flächendeckend im geplanten Zeitrahmen stattfinden. Deshalb startet die Gemeinde einen Versuch und erlaubt engagierten Bürgerinnen und Bürgern ab sofort, störende Triebe selbst zu entfernen. Diese Aktion ist vorerst bis zum 31. August 2026 beschränkt. Der Zeitraum dient als Testphase, um zu eruieren, ob diese Art der erweiterten Grünpflege vertretbar im Sinne eines fachgerechten Rückschnitts und grundsätzlich praktikabel ist. Dieses freiwillige Angebot dient zur Unterstützung. Die von der Gemeindeverwaltung beauftragte Fachfirma wird die Straßenbäume weiterhin regulär beschneiden.

Am Ansatz geschnitten: Nach dem korrekten Kappen sollte die Baumrinde wie auf dem Fot abgebildet aussehen


Hinweise für die korrekte Ausführung der Triebentfernung:

Es sollte nur mit einer scharfen Gartenschere direkt am Ansatz (Basis) geschnitten werden. Ein bloßes Kappen der Spitzen ist zu vermeiden. Die Baumrinde sollte dabei nicht beschädigt werden. Wichtig: Ein Eingriff in die Baumkrone ist absolut tabu. Ebenso ist der Tierschutz zu beachten: Vor dem Schnitt muss der Bereich auf bewohnte Vogelnester oder andere Wildtiere kontrolliert werden. Bei der Entsorgung soll das Schnittgut einfach auf einen Haufen neben dem Baum, jedoch nicht direkt am Stamm, abgelegt werden. Die Gemeinde holt diesen dann ohne extra Anmeldung ab. Es darf nur der Austrieb dort liegen – eine Vermischung mit Rasenschnitt oder Astwerk aus dem eigenen Garten ist untersagt.