Es geht voran bei der Parkanlage am Gruscheweg. Die als Kompensationsmaßnahme geplante Anlage zwischen Autobahn A10 und Gruscheweg erhält ihr begrenzendes Gesicht. Am 31. März wurden die ersten von 84 „Tilia cordata“, also Winterlinden, gepflanzt. Dies ist eine typische Baumart für Neuenhagen. Diese verträgt zeitweilige Trockenheit und lockt darüber hinaus beispielsweise Bienen, Vögel und Schmetterlinge an. Damit zahlt die Baumreihe auch auf das Projekt „Neuenhagen Summt!“ ein, das in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum feiert.

Das mehr als 100.000 Quadratmeter große Areal soll mehr als eine einfache Parkanlage sein. Vielmehr entsteht eine ökologisch wertvolle Parkanlage, da sie eine Kompensationsmaßnahme für mehrere andere Baugebiete ist. Dadurch hat die Natur in erster Linie Vorrang auf der Ackerfläche. Deshalb können dort auch keine Liegewiesen, Hundewiesen, Tischtennisplatten oder dergleichen eingerichtet werden, wie es von einigen Neuenhagenern gewünscht ist.
In der Gemeindevertretersitzung am 13. April wird über die Festlegung des Wegebelags für die Anlage diskutiert. Danach können die Baumaßnahmen ausgeschrieben werden. Wenn alle weiteren Abstimmungen der Kommunalparlamentarier Einigung hervorrufen, könnte noch vor den Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden. Die Gemeindeverwaltung hat schon einige Vorbereitungen getroffen, um zügig starten zu können. So ist etwa der Erdaushub für den geplanten Hügel vom Gruscheweg 7 bereits auf die dafür vorgesehene Fläche transportiert worden. Ebenso wurde der Ampfer durch pflügen beseitigt.
Voraussichtliche Fertigstellung ist in 2027 geplant.
