Nachtragshaushalt bestätigt


Einem Nachtragshaushalt für die Haushaltsjahre 2021/22 haben die Neuenhagener Gemeindevertreter auf ihrer letzten Beratung vor der Sommerpause zugestimmt. Dieser war notwendig geworden, weil sich gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsplan erhebliche Veränderungen im investiven Bereich und bei den Ansätzen für Erträge und Aufwendungen ergeben hatten. Zwischenzeitlich ist der beschlossene Nachtragsetat auch von der Kommunalaufsicht des Landkreises MOL genehmigt worden.

Die Investitionstätigkeiten der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin belaufen sich im Planungszeitraum 2021-2025 auf rund 74 Millionen Euro. Sie konzentrieren sich im Wesentlichen auf den Neubau der Grundschule und Sportstätten am Gruscheweg, den Neubau der Sporthalle Bollensdorf, den Erwerb von Flächen für die Entwicklung eines Gewerbegebietes sowie den Straßenausbau mit einem durchschnittlichen Investitionsvolumen von mehr als 2 Millionen Euro pro Jahr. Zudem sind aber auch weitere kleinere Maßnahmen wie der Neubau des Vereinsgebäudes auf dem Jahnsportplatz, der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Bereich Bollensdorf sowie der Ankauf von Fahrzeugen zur Erneuerung des Fuhrparks der Feuerwehr und des Bauhofes vorgesehen. Da die eigenen Zahlungsmittel der Gemeinde für den Neubau des Schulcampus‘ Gruscheweg nicht ausreichen, wird eine Fremdfinanzierung für diese Investition voraussichtlich ab 2022 erforderlich.