Fläche an Eisenbahnstraße soll von KENeu entwickelt werden


Die Flächen an der Neuenhagener Eisenbahnstraße, auf denen heute noch die alte eingeschossige Bebauung mit Bistro, Gemüseladen und Imbiss steht, sollen künftig von der gemeindeeigenen Gesellschaft KENeu mbH entwickelt werden. So beschlossen es die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Beratung mehrheitlich. Die alten Gebäude auf dem 2370 Quadratmeter großen gemeindeeigenen Grundstück sollen abgerissen werden. Entstehen könnten im Zuge der Entwicklung des Areals eine bewachte Fahrradaufbewahrung mit Fahrradverleih, die Verlängerung des Bahnhofsdaches, die Schaffung eines zweiten Bahnhofszugangs und ein öffentliches WC.

Da das Grundstück unmittelbar an die Bahnlinien angrenzt, ist von einer eingeschränkten Bebaubarkeit der Fläche auszugehen, liegen doch zahlreiche Leitungen unter der Erde. Auch ist bislang unklar, wie sich der geplante 10-Minuten-Takt für die S-Bahnlinie S5, die von den Ländern Berlin und Brandenburg sowie der Deutschen Bahn AG im Rahmen des Projektes i2030 geplant wird, auf die Entwicklung des Bahnhofsumfeldes auswirken wird. Daneben gibt es Bestrebungen zum zweigleisigen Ausbau der RB26 (Ostbahn), welche die Gemeinde im Rahmen ihres Engagements in der Interessengemeinschaft Ostbahn unterstützt. „Im Zuge dieser Planungen ist damit zu rechnen, dass auch der Bahnhof Neuenhagen in absehbarer Zukunft von größeren Veränderungen betroffen sein wird“, so Bürgermeister Ansgar Scharnke. „Deshalb ist es umso wichtiger, dieses Grundstück im Eigentum der Gemeinde zu behalten und in den nächsten Jahren zu einem Aushängeschild der Gemeinde zu machen.“