Eckpunktepapier für Schulcampus am Gruscheweg beschlossen


Das Eckpunktepapier einschließlich eines Raumprogramms für den Schulcampus am Gruscheweg haben die Neuenhagener Gemeindevertreter auf ihrer Videositzung am Donnerstagabend beschlossen. Dieses dient nun als Grundlage für die Ausschreibung und Vergabe von Planungs- und Bauleistungen an einen Generalübernehmer. Ein ähnliches Verfahren zur Errichtung einer Grundschule hatten jüngst auch die Gemeinden Hoppegarten und Petershagen-Eggersdorf gewählt. Ziel ist es dabei, möglichst frühzeitig eine Kostenklarheit für das gesamte Projekt zu erhalten. Zugleich soll mit der Vergabe an einen Generalübernehmer der Zeitaufwand und das Risiko für die Verwaltung reduziert werden, der durch die Vergabe von Einzelgewerken entsteht.

Im Vorfeld des Beschlusses hatte das vergabebegleitende Büro einen ersten Entwurf des Eckpunktepapiers erarbeitet und in zahlreichen Beratungsrunden mit der Gemeinde abgestimmt. Darin einbezogen wurde auch die eigens für dieses Projekt gebildete Lenkungsgruppe, die sich aus Vertretern der Verwaltung, der Kommunalpolitik und den späteren Nutzern zusammensetzte.

Die sehr komplexen Anforderungen an die Planungs- und Bauleistungen für das Projekt Schulcampus Gruscheweg werden in einer funktionalen Leistungsbeschreibung vollumfänglich formuliert. Dieses Eckpunktepapier enthält die wesentlichen Anforderungen an das geplante Bauvorhaben und dessen Umfang, die dann in der funktionalen Bauleistungsbeschreibung in der erforderlichen Detailtiefe spezifiziert werden.

Schon am Montag kommender Woche will die Gemeinde den Teilnahmewettbewerb für die Suche eines Generalübernehmers starten, um nach dem notwendig gewordenen Re-Start des Projektes im Vorjahr jetzt schnellstmöglich in die Umsetzung zu kommen.